Wir haben auch während Pfingsten geöffnet. Sie sind herzlich eingeladen, am Pfingstsonntag und Pfingstmontag ein Alpaka-Erlebnis zu genießen.

Throwback Thursday (Teil 4): Tausend Pläne im Auto, das allererste Haus gekauft und die Flucht nach Brabant.

Wir sind nach einer Woche Pause zurück! In Teil 3 haben wir euch von unserer Liebe auf den ersten Blick im Bauernhaus in Wittelte erzählt. Trotz der grünen Fliesen aus den 70ern und dem riesigen Sandkasten statt einer Wiese wussten wir sofort: Das ist unser Zuhause.

Aber ja, dann geht es wieder mit dem Auto nach Den Haag… und da fängt es erst richtig an.

Eine Autofahrt voller Panik und Pläne

Wir haben die ganze Fahrt über ununterbrochen geredet. Und mit reden meine ich wirklich tausend Dinge gleichzeitig besprechen. Wie sollten wir das bloß schaffen? Wir hatten ein Mietshaus in Den Haag. Das ersparte uns natürlich den Stress eines Verkaufs, aber gleichzeitig war uns sehr wohl klar, was das bedeutete: Das würde... das allererste Haus Und das mit 46 und Emys 48 Jahren. Wir wollten zum ersten Mal in unserem Leben ein Haus kaufen, und zwar ein ganzes Bauernhaus in Drenthe.

Und als ob das nicht schon genug wäre, mussten wir auch noch den Mietvertrag fristgerecht kündigen, einen riesigen Umzug planen, wir hatten beide noch Vollzeitjobs und wir mussten herausfinden, wo wir Alpakas herbekommen sollten… Die Ideen, die Horrorszenarien und die Träume überschlugen sich in diesem Auto.

Und dann gab es da noch eine weitere, sehr wichtige „Kleinigkeit“: Wir mussten es den Kindern noch sagen.

Fahren wir etwa schon los?!

Natürlich hatten wir den Mädchen von unserem Traum erzählt, aber sie dachten – völlig logisch –, dass so etwas ein Jahr oder länger dauern würde. Weit gefehlt.
Zuhause angekommen, kamen wir gleich zur Sache mit unserer jüngsten Tochter Noa, die noch zu Hause wohnte. Ihre Reaktion? Sie fand plötzlich, alles ginge viel zu schnell. Unsere älteste Tochter Daisy, die bereits auszog, reagierte genau gegenteilig: Sie war sofort total begeistert!

„Schlaflose Nacht und das allererste Gebot“

Der nächste Tag war entscheidend. Unser Makler Jan wollte das Bauernhaus in Wittelte persönlich besichtigen. Wir brauchen Ihnen wohl nicht zu erzählen, dass wir die ganze Nacht kein Auge zugetan haben. Der nächste Tag schien endlos. Wir haben ständig unsere Handys gecheckt.

Erst am späten Nachmittag klingelte endlich das Handy. Es war Jan. Zum Glück teilte er unsere Begeisterung! Er fand es ein schönes Bauernhaus mit einem wunderschönen Grundstück und, was besonders wichtig war, den Preis angemessen. Wir sahen uns mit Kloß im Hals an und sagten voller Überzeugung: Dann los! Unser allererstes Angebot für unser erstes Eigenheim. Jan verhandelte in unserem Namen mit dem Verkäufer. Da es weitere Interessenten gab, riet er uns, etwas über dem Angebotspreis zu bieten, um den Zuschlag zu erhalten. Wir gaben Jan unser Einverständnis und vertrauten ihm unser Schicksal an.

Flucht nach Brabant

Und dann … mussten wir warten. Es war alles so intensiv. Die Spannung war riesig, wir hatten so viele Pläne, und die Nerven lagen blank. Wir mussten das Ganze erst einmal verarbeiten.

Wir beschlossen, das zu tun, was wir immer tun, wenn uns alles zu viel wird: Wir packten den Camper. Diesmal nicht nach Drenthe, sondern wir flüchteten in den Süden nach Brabant, um uns die dringend benötigte Erholung zu gönnen.

Am Freitag kamen wir auf dem Campingplatz De Negende Zaeligheyt an. Wir versuchten, uns zu entspannen und abzulenken, aber natürlich ließen uns die Gedanken an Wittelte nicht los.

Und dann war es Samstagnachmittag. Mein Telefon klingelte. Es war Jan…

Nächste Woche in Teil 5: Was hatte Jan dazu zu sagen? Hatten wir einen Hit gelandet, oder wurde uns unser Traum in Wittelte direkt vor der Nase entrissen?

Vielen Dank fürs Mitlesen! Liebe Grüße, Patrick & Emy

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